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PostHeaderIcon Schluss mit der “Geht nicht”-Politik!

“Dass ein paar Dutzend Militärs unter Ausschluss der Politik handstreichartig das Bundesheer übernehmen”, könne nicht sein, schrieb Peter Gnam in der “Krone” und deckte damit eine der größten Schwachstellen der heimischen Gesetzgebung auf: Funktionäre legen sich quer, wenn ihre Pfründen oder Privilegien ihrer Schäfchen gefährdet sind.

Paradebeispiel für die österreichische “Geht nicht”-Politik sind die Ausritte des Multifunktionärs Fritz Neugebauer. Denn egal, ob es sich um das versteinerte Bildungssystem oder um die ungerechtfertigte Hacklerpension für seine Beamten geht, Neugebauer wird sich immer quer legen.

Doch auch die österreichischen Agrarfunktionäre kümmern sich einen Schmarrn um die offizielle Politik. Dass Gesundheitsminister Alois Stöger als oberster Konsumentenschützer ein staatliches Gütezeichen für garantiert gentechnikfreie Lebensmittel einführen will, versuchen sie mit allen Mitteln zu verhindern.

“Geht nicht” ist die stereotype Antwort der Agrarbonzen, wenn es um die gentechnikfreie Fütterung unserer Nutztiere geht. Dass ein NÖ Betrieb Jahr für Jahr das Fleisch von rund 10.000 gentechnikfrei gefütterten Schweinen verarbeitet und ab Februar auch noch ein OÖ Betrieb dazu kommt, der das Vierfache dieser Menge ausliefern wird, wird einfach ignoriert.

Funktionäre sollen ein Mitspracherecht haben, aber nicht die österreichische Politik allein bestimmen können. Was wir dringend brauchen, sind sachlich fundierte Reformen in allen Bereichen und nicht Blockaden notorischer Nein-Sager. Daher Schluss mit der “Geht nicht”-Politik!

Kary Nowak, Wien
BIONIERE Österreichs

 

PostHeaderIcon Euro-Rettungsschirm wird zum Grab der EU

Dr. Georg Wailand setzt in seiner “Bilanz” am Freitag das Wort “Rettungsschirm” immer unter Anführungszeichen. Denn erstens ist es fraglich, wer damit gerettet werden soll (der Euro oder die Banken?) und zweitens, ob die nun auf 700 Milliarden Euro aufgestockte, illegale EU-Sonderkassa dafür reichen wird. 

 

Ein weiser Staatsmann hat einmal gesagt, “dass Staaten ihre Schulden niemals zurückzahlen, sondern sich über die laufende Inflation und fallweise Währungsreformen entschulden.” Und nicht nur die Geschichte gibt ihm Recht, sondern auch die Logik des Zinseszinssystems. 

 

Es geht also nicht mehr darum, ob sich die Pleitestaaten auf diese Weise entschulden, sondern nur mehr darum, wann sie es tun werden.    

 

Demnächst oder erst nachdem sie auch das Blut aller jetzt noch halbwegs gesunden Staaten, wie z. B. Deutschland und Österreich, ausgesaugt haben. 

 

Wenn die Politiker so weiter machen und ohne jegliche demokratische Legitimation weiterhin unsere Steuermilliarden in ein Fass ohne Boden schütten, wird der nächste oder vielleicht erst der übernächste “Euro-Rettungsschirm” zum Grab der EU. Und kaum jemand wird ihr dann noch nachweinen.

 

Kary Nowak, Wien

 

PostHeaderIcon Genmonster-Zulassung ohne Test!

Die dubiose EU-Gesundheitsbehörde EFSA  hat sich vor einiger Zeit ohne vorhergehenden Test für die Zulassung eines neuen Frankensteinmonsters ausgesprochen: Für eine Genmaissorte, die gleich sechs (!) verschiedene Insektengifte produziert.

“Pflanzeneigenes Gentechnik-Gift wird im Magen der Tiere nicht vollständig abgebaut.” warnt Univ.-Prof. Dr. Aton Moser vor der neuen Bedrohung, und landet daher direkt im Schnitzel oder Schweinsbraten auf unserem Teller!

Die EFSA stützt ihre verantwortungslose Empfehlung im Wesentlichen auf die (ebenfalls mageren) Risikobewertungen der sechs Ausgangspflanzen, mit deren Hilfe das neue Genmonster gezüchtet wurde. Die Multigiftpflanze selbst wurde lediglich 42 Tage lang an Masthähnchen getestet.

Spätestens jetzt wird jedem Menschen klar, warum Gesundheitsminister Alois Stöger ein staatliches Gütezeichen für gentechnikfreie Produkte einführen will: Die tägliche Konsumententäuschung muss endlich aufhören!

Denn “man kann das Volk hin und wieder täuschen, und man kann manche Menschen immer täuschen, doch ein ganzes Volk kann man nicht immer täuschen!” (Abraham Lincoln)

Kary Nowak, Wien
BIONIERE Österreichs

 

PostHeaderIcon Bis 2050 ist alles zerstört

 “Bis zum Jahr 2050 sind alle Korallenriffe zerstört” berichtete die “Krone” am Montag. Doch das ist nur eines von vielen Naturwundern, die es 2050 nicht mehr geben wird, wenn wir nicht endlich Frieden mit der Natur schließen. Wenn wir weiterhin die “Agro-Chefs über das Schicksal unserer Bauern” (und damit über unsere Lebensgrundlagen) entscheiden lassen, wie es Mark Perry so treffen formulierte, dann gute Nacht Europa.

Denn dafür, dass die Gentechnik in der Landwirtschaft alles zerstört, war uns lieb und teuer ist, gibt es schon tausende Beweise. Allein das Beispiel von Kanada, wo es kein einziges Feld mehr gibt, auf dem Raps wächst, der nicht gentechnisch verseucht ist, zeigt uns, das bis 2050 alles zerstört sein wird, wenn wir dem Gentechnik-Wahn nicht endlich einen Riegel vorschieben.

Dazu brauchen wir eine unabhängige EU-Gesundheitsbehörde - die EFSA ist das nicht –, einen noch besser organisierten Widerstand in den Ländern Bayern, Schweiz und Österreich, ein paar mutige Politiker und – damit wir Konsumenten endlich die Wahl haben – ein staatliches Gütezeichen “gentechnikfrei”!

Kary Nowak, Wien
BIONIERE Österreichs

 

PostHeaderIcon Biosprit ist nicht bio!

“Lebensmittel gehören auf den Teller und nicht in den Tank!” legte sich Verkehrsministerin Doris Bures (SP) erst kürzlich fest und steht damit in diametralem Gegensatz zu Umwelt- und Landwirtschaftsminister Niki Berlakovich (VP), der “Biosprit” als umweltfreundliche Lösung propagiert.    
Tatsache Nr. 1 ist, dass “Biosprit” gebraucht wird, wenn wir nicht endlich einen besseren Ersatz für das immer unsicherer, knapper und teurer werdende Erdöl finden und auch nicht bereit sind den “Spritkonsum” unserer Autos einzuschränken.    
Tatsache Nr. 2 ist, dass “Biosprit” bereits riesige Flächen an Regenwald verschlungen hat und in Konkurrenz zu den Lebensmittel-Ackerflächen tritt. “Biosprit” heizt so nicht nur den “Klimaofen” an, sondern auch die weltweiten Lebensmittelpreise und damit den Hunger in der dritten und vierten Welt.   
Tatsache Nr. 2 ist, dass die Pflanzen, aus denen “Biosprit” gemacht wird, ausschließlich in riesigen Monokulturen unter massivem Einsatz von gefährlicher Gentechnik, Erdöl verschlingenden Düngemitteln und giftigen Spritzmitteln angebaut wird.   
Alles in allem eine Katastrophe für die Menschen, Tiere und Pflanzen in der dritten und vierten Welt und das Weltklima, und damit ganz bestimmt keine nachhaltige Lösung. “Biosprit” ist nicht bio!
Kary Nowak, Wien
BIONIERE Österreichs
 

PostHeaderIcon Bauernqualität contra Massenfraß

Monatelang haben uns die Agrarfunktionäre vorgebetet, dass wir für unsere Bauern genverseuchtes Tierfutter importieren müssen, weil es anders “nicht geht”. Dass das kompletter Unsinn ist, beweisen inzwischen tausende Bauern rund um drei große Verarbeitungsbetriebe in Sieghartskirchen (NÖ), Ried im Traunkreis (NÖ) und Schwäbisch Hall (BRD).

Wie die “Krone” berichtete, wird der oberösterreichische Betrieb allein jährlich rund 40.000 gentechnikfrei gefütterte Schweine verarbeiten und zu einem guten Preis ausliefern. Hunderte heimische Bauern der Umgebung zeigen damit, dass es sich lohnt auf gentechnikfreies Futter umzusteigen.

Wegen des Dioxinskandals bleibt der Handel derzeit auf “normalem” Schweinefleisch und “normalen” Eiern sitzen. Dafür boomen Bio-Eier und gentechnikfreie Fleischwaren aus Österreich. Dies zeigt mehr als deutlich, dass die Zukunft der Tierzucht in Österreich nicht beim dioxin- und genverseuchtem Massenfraß, sondern bei der einzigartigen Qualität unserer heimischen Bauern liegt.

Kary Nowak, Wien
BIONIERE Österreichs

 

PostHeaderIcon “Verrat an Österreich!”

 Wie die “Krone” berichtete, sind 1996 sieben VP-Politiker “umgefallen”, indem sie gegen eine sinnvolle Änderung des EURATOM-Vertrages gestimmt haben und hätten damit die Anti-Atompolitik Österreichs “verraten”. Doch gehört das “Umfallen” nicht zum täglichen Geschäft unserer Politiker?

Auch bei der Gentechnik in der Landwirtschaft ist vor kurzem wieder ein VP-Politiker umgefallen: Landwirtschaftsminister Niki Berlakovich hat einer neuen EU-Richtlinie zugestimmt, die erlaubt, dass demnächst auch NICHT genehmigte gentechnisch veränderte Organismen in Futtermittel sein dürfen.

Sollte das EU-Parlament diesem Wahnsinn zustimmen, würden sie die “Büchse der Pandora” öffnen. Denn  deutsche Agrarfunktionäre fordern nun bereits, dass diese Regelung auf Saatgut ausgedehnt werden soll. Sollte dies auch noch geschehen, könnten unser Biobauern allesamt zusperren.

Friedensreich Hundertwasser, mit dem ich mehrmals sehr konstruktiv zusammenarbeiten durfte, hat das ständige Umfallen unserer Politiker vor der EU und den dahinter stehenden Banken und Konzernen mit nur drei Worten klassifiziert: “Verrat an Österreich!”

Kary Nowak, Wien
BIONIERE Österreichs

 

PostHeaderIcon Schweine-Barone verpesten das Grundwasser

Bei Nitrat im Trinkwasser von mehr als 50 Milligramm pro Liter können im Magen Erstickungsanfälle bekommen. Doch die hohen Nitrat-Werte im Wasser stammen natürlich nicht von der massenhaft auf den Feldern ausgebrachten Schweinegülle, oder?

Es ist immer wieder erstaunlich, wie präpotent die Agrarbonzen ihre fast schon kriminellen Positionen vertreten, um Industriebetriebe zu schützen, und das zum Nachteil “ihrer” Bauern und der Konsumenten. Denn sie fördern gentechnisch verseuchte Futtermittel, umweltverpestende Massentierhaltung und Tiertransporte über tausende von Kilometern, doch “ihren” Bauern helfen sie nur beim Sterben.

Sie wehren sich gegen niedrigere Grenzwerte bei den Spritzmitteln, gegen artgerechte Tierhaltung und natürlich auch gegen das von Gesundheitsminister Alois Stöger geplante Gütezeichengesetz. Denn eine staatliche Kennzeichnung von besonderer Lebensmittelqualität fürchten sie wie der Teufel das Weihwasser.

Und Landwirtschaftsminister Niki Berlakovich ist schon lange zum PR-Agenten der Agrarlobby verkommen, so dass sich wieder einmal die Frage stellt: Wer regiert eigentlich in Österreich?

Kary Nowak, Wien
BIONIERE Österreichs