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PostHeaderIcon Der 3. Weltkrieg ist jetzt

Immer wieder werden Befürchtungen laut, dass es zu einem 3. Weltkrieg kommen könnte. Doch dieser 3. Weltkrieg findet schon jetzt statt. Erstens führen wir einen Krieg gegen die Natur, den wir aber nicht gewinnen können. Denn die Natur ist am Ende immer stärker.

Front zwei ist der Krieg gegen unsere Mitmenschen der 3. und 4. Welt. Wir rauben ihnen ihre Rohstoffe, ruinieren ihre fruchtbaren Ackerböden und zerstören den Wasserhaushalt, nur um dort mit Gift und Gentechnik die Futtermittel für unsere Nutztiere zu produzieren.

Doch auch diesen Krieg können wir nicht gewinnen. Denn sind die Lebensgrundlagen für Mensch, Tier und Pflanze dort erst zerstört, dann kommen sie alle zu uns. Und nichts wird sie aufhalten.

Die dritte Front ist der Krieg gegen unsere Kinder. Denn unsere milliardenschweren Fehlinvestitionen (Atomkraftwerke, Abfangjäger, Tunnelgräber, etc.) und das Verhindern jeglicher Reformen (Bildung, Gesundheit, Landesverteidigung, Finanzwirtschaft) stehlen ihnen die Zukunft.

Millionen junger Menschen haben keine Arbeit, kein Einkommen und keine Perspektive, wie es weiter gehen soll. Was solche Zustände auslösen können, erleben wir gerade hautnah in Tunesien.

Es wird Zeit, dass wir auf allen drei Fronten – Kinder, Mitmenschen und Natur - endlich Frieden schließen und mit dem “Wiederaufbau” beginnen. Denn zu tun gibt es mehr als genug. Und so lange Menschen etwas tun, das von anderen gebraucht und geschätzt wird, ist Wohlstand.

Kary Nowak, Wien
BIONIERE Österreichs

 

PostHeaderIcon Dickmacher-Steuer statt Dicken-Steuer!

Dicksein zu besteuern, ist diskriminierend und wirkungslos. Wir dürfen froh sein, dass Gesundheitsminister Alois Stöger dieser Schnapsidee aus Deutschland keine Beachtung schenkt. Steuern sollen die URSACHEN von gesellschaftsfeindlichen Entwicklungen BELASTEN und jene von gesellschaftsfreundlichen ENTLASTEN bzw. FÖRDERN! Denn das Wort "Steuern" bedeutet so viel wie lenken, die Richtung bestimmen - REGIEREN!

Wenn ich Gesundheitsminister wäre, würde ich daher zu aller erst die Dickmacher Nr. 1 besteuern. Und das sind erwiesenermaßen die zuckersüßen, kohlensäurehältigen Kunst-Limos, Cola- und Energy-Drinks. Und zwar egal, ob mit Fabrikszucker oder synthetischen Süßstoffen aus dem Gen-Labor. Denn der Körper lässt sich nicht täuschen.

Der volkswirtschaftliche Schaden dieser "Getränke" ist unermesslich. Denn sie sind nicht nur die Hauptursache für die ständig und rasant zunehmende Fettleibigkeit von klein auf, sondern auch die Urlache Nr. 1 für die ebenfalls dramatisch zunehmenden Diabetes-Patienten. Einschließlich all der schrecklichen und sündteuren Folgen für die Kranken und unser Gesundheitssystem.

Die Einnahmen aus der "Dickmacher-Steuer" würde ich für mehr Bio-Landbau und praktische Gesundheitserziehung unserer Kinder, Jugendlichen, Eltern, KindergärterInnen, LehrerInnen, etc. verwenden. Mit Exkursionen zu den Bio- und Verarbeitungsbetrieben, mit gezieltem Einkauf, mit praktischen Kochkursen und täglichem Bewegungstraining.

Allein mit diesen zwei echten Steuern (einer belastenden und einer fördernden) könnte unser Gesundheitssystem mit Leichtigkeit binnen weniger Jahre nachhaltig saniert werden. Dafür lege ich meine Hand ins Feuer! "Wenn jemand eine gute Idee hat, ist er willkommen ..." ließ uns Bundeskanzler Werner Faymann einmal in einer bunten "Krone" am  Sonntag wissen. Hier ist sie, Herr Bundeskanzler!

Karl W. Nowak
BIONIERE Österreichs

 

PostHeaderIcon Staatliche Kennzeichnung statt Pickerl-Wirrwarr!

 Wie die “Krone” berichtete, will Landwirtschaftsminister Niki Berlakovich nach dem Dioxinskandal für Frischfleisch ein neues Herkunftszeichen einführen. Leo Steinbichler von der IG-Fleisch wiederum fordert, dass das “österreichische Genusstauglichkeitszeichen” nur auf Fleisch von Tieren aus Österreich gestempelt werden soll.

Wäre es nicht zielführender, das sicher hochwertigere “Fleisch von unseren Bauernhof-Tieren”, wie sich Mark Perry ausdrückt, – wie alle besseren Lebensmittel aus Österreich – einfach mit dem staatlichen AMA-Herkunftszeichen zu kennzeichnen? Ein entsprechender Stempel wäre doch die einzige logische Konsequenz, oder?

Auch füttern österreichische Bauern ihre Tiere viel öfter gentechnikfrei, als die großen Züchter im In- und Ausland. Dieses Fleisch sollte dann mit dem noch zu schaffenden, staatlichen Gütezeichen “gentechnikfrei” ausgezeichnet werden.

Im übrigen ist für die Kennzeichnung von Lebensmitteln Gesundheitsminister Alois Stöger zuständig. Und das von ihm und Wirtschaftsminister Reinhold Mitterlehner erarbeitete Gütezeichengesetz liegt seit fast einem Jahr auf Eis, weil es von den Agrarfunktionären blockiert wird. Wäre da nicht ein viel dringenderer Handlungsbedarf, Herr Minister?

Kary Nowak, Wien
BIONIERE Österreichs

 

PostHeaderIcon Atomkraft und Gentechnik sind Auslaufmodelle

“Brüssel gibt grünes Licht für zwei Atommeiler an der Donau” schrieb Mark Perry kürzlich in der “Krone”. Die EU-Kommission gibt “grünes Licht für sechs neue Genmais-Sorten” hieß es im Sommer sinngemäß.

Umweltminister Niki Berlakovich schwieg zu beiden Meldungen, obwohl schon hundertmal nachgewiesen wurde, dass Atomkraft und Gentechnik nicht nur brandgefährlich sondern auch hoffnungslos unwirtschaftlich sind.

Der nach 15 Jahren Lobbying ohnehin nur minimale Gentechnik-Anbau in Europa schrumpft bereits wieder, und der Bau neuer Atomkraftwerke wird spätestens dann eingestellt werden, wenn der nächste größere Unfall passiert oder das Geld aus geht.

Daraus ergeben sich zwei Fragen. Erstens: Warum setzt die EU auf Auslaufmodelle? Und zweitens: Warum gibt der offensichtlich überlastete Landwirtschaftsminister seine Umweltagenden nicht an Gesundheitsminister Alois Stöger ab?

Dann würden wir besser in Brüssel vertreten sein und endlich das von der Regierung beschlossene Gütezeichengesetz bekommen. Und könnten dann frei zwischen gesunden, garantiert gentechnikfreien Lebensmitteln und anderen wählen!

Kary Nowak
BIONIERE Österreichs

 

PostHeaderIcon Gentech-Lügengebäude eingestürzt!

Mit großartigen Versprechen sind die Gentechnik-Konzerne vor 15 Jahren angetreten – und tun es immer noch dort, wo die Bauern ihre Märchen noch glauben, wie z. B. in Indien und Afrika.

Doch selbst dort bekommt das Lügengebäude der Gentechnik-Lobby immer mehr Risse: Denn acht Jahre nach Beginn des kommerziellen Anbaus von Gentech-Baumwolle in Indien zeigt sich nun, dass der wichtigste Schädling auf den Genpflanzen überlebt und sich sogar vermehrt!

In Südafrika wiederum bilden sich immer mehr giftresistente Schädlinge gegen Bt-Futterpflanzen – das sind Frankenstein-Monster, die selber Gift produzieren. Ein Gift, das im Magen der Tiere nicht vollständig abgebaut wird und daher auf unserem Teller landet.

Schon allein deshalb sollten die österreichischen Bauern und Tierzüchter endlich damit aufhören, ihre Tiere mit importiertem Gen-Fraß zu füttern. Denn dass dies möglich ist, zeigen uns französische Bauern und Züchter bereits eindrucksvoll vor.

Es wird Zeit, dass die noch immer gentechnikgläubigen, österreichischen Agrarfunktionäre endlich aufwachen und diesem Beispiel folgen. Denn 93 % der Österreicher wollen keine Gentechnik im Essen! Und das Gentech-Lügengebäude ist eingestürzt!

Kary Nowak, Wien
BIONIERE Österreichs

 

PostHeaderIcon Regieren statt Blockieren!

Was diverse ÖVP-Politiker in letzter Zeit treiben, spottet jeder Beschreibung: Erst blockiert Landwirtschaftsminister Niki Berlakovich das von seinen Ministerkollegen Reinhold Mitterlehner und Alois Stöger ausgearbeitete Gütezeichengesetzt, obwohl es dazu einen Regierungsbeschluss gibt.

Dann blockiert Innenministerin Maria Fekter die Entwürfe von Verteidigungsminister Norbert Darabos für das “Bundesheer Neu”, ohne sie überhaupt gelesen zu haben. Und jetzt will der ÖVP-Multifunktionär Fritz Neugebauer sogar das Budgetgesetz 2011 vor den Verfassungsgerichtshof bringen, das er selber in Nationalrat mit beschlossen hat!

Alles in allem verhält sich die ÖVP derzeit eher wie eine Oppositionspartei. Und sollten die genannten Personen  ihr Verhalten nicht bald ändern, wird die ÖVP nach den nächsten Nationalratswahlen auch dazu werden. Egal ob Gütezeichengesetz, Heeresreform oder Budget – einen neues Motto muss her: “Regieren statt Blockieren!”

Kary Nowak, Wien
BIONIERE Österreichs

 

PostHeaderIcon Verdammte Ungerechtigkeit!

“Innerhalb derer, die Steuern zahlen, gibt es eine verdammte Ungerechtigkeit!” erzürnte sich Bundeskanzler Werner Faymann kürzlich in einer Pressestunde des ORF. Wie wahr! Das ist aber nicht die einzige “verdammte Ungerechtigkeit”.

Dass wir z. B. weder zu den unrentablen Milliarden-Tunnelgräbern auf Pump noch zu den Milliarden-Geschenken an Griechenland gefragt werden, ist gleichfalls eine verdammte Ungerechtigkeit, weil wir damit unseren eigenen Kindern die Zukunft stehlen!

Und auch dass die EU ständig in unsere eigenen Angelegenheiten “hineinregiert” (Ex-Kanzler Wolfgang Schüssel), wie z. B. beim Glühbirnenverbot und beim Rauchverbot, ist eine verdammte Ungerechtigkeit.

Die schlimmste aller Ungerechtigkeiten aber ist, dass uns die konzernhörigen Eurokraten noch immer zur “grünen” Gentechnik zwingen wollen. Denn wenn wir nicht einmal mehr über unser eigenes Essen bestimmen können, dann ist das nicht nur verdammt ungerecht sondern kriminell!

Doch für all diese und andere verdammten Ungerechtigkeiten gibt es eine einfache Lösung: “Volksabstimmung!”

Kary Nowak
BIONIERE Österreichs

 

PostHeaderIcon Streit um “Reichsminister für Ernährung”

Das gibt’s nur in Österreich: Wirtschaftsminister Reinhold Mitterlehner und Gesundheitsminister Alois Stöger erarbeiten Mitte 2009 einen Entwurf für ein Gütezeichengesetz, das für Konsumenten und Wirtschaft viele Vorteilen bringen soll. Doch die Landwirtschaft blockt aus Angst vor einem möglichen staatlichen Gütezeichen “tierschutzgerecht” ab.

Am 1.1.2010 ist dann die alte Gütezeichenverordnung 1942 endgültig obsolet, und die Verhandlungen gehen auf Drängen der Wirtschaft wieder los. Denn diese verspricht sich von staatlichen Gütezeichen wesentliche Vorteile für den Export.

Doch diesmal legen sich die Agrarier völlig quer. Die AMA (Agrarmarketing Austria) fürchtet die staatliche Konkurrenz zu ihren Herkunftszeichen und Landwirtschaftsminister Niki Berlakovich will neuer “Reichsminister für Ernährung” werden. Denn der war von 1942 bis 2009 (!) für die Lebensmittelkennzeichnung zuständig.

Laut Bundesministeriengesetz 2008 ist für die Lebensmittelkennzeichnung aber jetzt der Gesundheitsminister zuständig. Und das AMA-Gütezeichen sagt nichts darüber aus, ob ein Lebensmittel z. B. gentechnikfrei, tierschutzgerecht oder besonders gesund ist.

Genau das wollen WIR Konsumenten aber in Zukunft auf den ersten Blick erkennen. Beendet also bitte euren Kompetenzstreit, lieber Minister, und macht endlich Nägel mit Köpfen. Denn einzig und allein dafür haben wir eure Partei gewählt!

Kary Nowak, Wien
BIONIERE Österreichs